Ljudmila Belkin (* 1972 in Rubežnoe, Ukraine) ist Historikerin und Expertin für Fragen der Einwanderungsgesellschaft. Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Kunstgeschichte an den Universitäten Dnepropetrovsk und Tübingen.

Von 2005 bis 2012 forschte und publizierte sie über Kunst und Einwanderung. Als Expertin für die Kunstmigration begleitete sie Ausstellungen »Ausgerechnet Deutschland! Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik« des Jüdischen Museums Frankfurt am Main und »Heimatkunde. 30 Künstler blicken auf Deutschland« des Jüdischen Museums Berlin.

Seit 2012 beschäftigt sie sich vordergründig mit politischen Aspekten der Einwanderungsgesellschaft. Schwerpunkte ihrer Expertise sind: Einwanderungs- und Diaspora-Politiken, Interessenvertretung in multiethnischen Gesellschaft, postsowjetische Migration nach Deutschland. Sie mitorganisierte und koordinierte den Essay-Wettbewerb »Die andere Herkunft« der Columbia University New York (2015-2016) und die Weiterbildungsreihe »Museen als Schaufenster in die neue Welt. Im Blick: Migration und Flucht« (2016) des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung Erkner. Als Beraterin war sie für das Auswärtige Amt, die Bundeszentrale für politische Bildung, diverse Forschungs- und Kulturinstitutionen sowie Migrantenverbände tätig.

Seit Februar 2018 ist sie Referentin für Migrations- und Integrationspolitik bei der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Sie ist Mitglied im Netzwerk Migration in Europa.






























Foto: Alexandra Vetter